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von Dr. med. Hans-Ulrich Hecker

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05.05.2019

Senftenberger Lesung mit Bettina Wilpert

Wir laden Sie recht herzlich zur Senftenberger Lesung am Sonntag, 05.05.2019, 19:30 Uhr ins Rangfoyer der Neuen Bühne ein. Zu Gast ist die junge Leipziger Autorin Bettina Wilpert, die Ihren Debütroman "Nichts, was uns passiert" vorstellt.
Klappentext:
Leipzig. Sommer. Universität, Fußball-WM und Volksküche. Gute Freunde. Eine Geburtstagsfeier. Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort "Falschbeschuldigung" in der Luft. Jonas' und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt. Der Roman "nichts, was uns passiert" thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie eine Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.06.2018
Von deutschen Nachwuchsautoren hält Rezensentin Ursula März offenbar nicht viel, Bettina Wilperts Debütroman jedoch ist in ihren Augen eine erfreuliche Ausnahme. Wilpert schreibt erfrischend nüchtern, bescheiden gar, aber ohne einem das als Kür verkaufen zu wollen, lesen wir. Ihr gehe es um eine angemessene literarische Annäherung an ein äußerst "brisantes" Thema: Anna und Jonas haben ein two-night-stand. Keiner der beiden ist verliebt, aber sie mögen sich. Dann geschieht jedoch das Unerwartete, Schreckliche: Anna wird klar, dass sie beim zweiten Mal von Jonas vergewaltigt wurde. Dieser jedoch streitet die Anschuldigung vehement ab. Für ihn war es einvernehmlicher Sex. Die Kunst Wilperts besteht vor allem darin, beide Perspektiven plausibel zu machen, beide Standpunkte glaubhaft darzustellen, so die Rezensentin. Das Buch enthält sich konsequent einem Urteil. Ursula März findet das mutig, interessant und unbedingt lesenswert.
Wilpert