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15.10.2019

Verleihung Deutscher Buchpreis

Der Luchterhand-Autor Saša Stanišić hat am Montag in Frankfurt den Deutschen Buchpreis 2019 für „HERKUNFT“ erhalten. Die Jury begründet die Entscheidung folgendermaßen: „Saša Stanišić ist ein so guter Erzähler, dass er sogar dem Erzählen misstraut. Unter jedem Satz dieses Romans wartet die unverfügbare Herkunft, die gleichzeitig der Antrieb des Erzählens ist. Verfügbar wird sie nur als Fragment, als Fiktion und als Spiel mit den Möglichkeiten der Geschichte. Der Autor adelt die Leser mit seiner großen Phantasie und entlässt sie aus den Konventionen der Chronologie, des Realismus und der formalen Eindeutigkeit. ‚Das Zögern hat noch nie eine gute Geschichte erzählt‘, lässt er seine Ich-Figur sagen. Mit viel Witz setzt er den Narrativen der Geschichtsklitterer seine eigenen Geschichten entgegen. ‚Herkunft‘ zeichnet das Bild einer Gegenwart, die sich immer wieder neu erzählt. Ein ‚Selbstporträt mit Ahnen‘ wird so zum Roman eines Europas der Lebenswege." (Quelle: deutscher-buchpreis.de)

Nominiert waren insgesamt sechs Autorinnen und Autoren. Der Sieger erhält 25.000 Euro, die fünf übrigen Finalisten bekommen jeweils 2.500 Euro. Die Entscheidung über den Buchpreis traf eine siebenköpfige Jury. Die Mitglieder hatten mehr als 200 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2018 und Mitte September 2019 erschienen waren. Nach einer Vorauswahl durch die Jury waren noch folgende Werke auf der Shortlist: neben "Herkunft" von Saša Stanišić noch "Brüder" von Jackie Thomae, "Das flüssige Land" von Raphaela Edelbauer, "Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel, "Nicht wie ihr" von Tonio Schachinger und "Winterbienen" von Norbert Scheuer. Bemerkenswert war, dass dieses Jahr drei erste Romane auf der Shortlist standen - von Raphaela Edelbauer, Miku Sophie Kühmel und Tonio Schachinger.
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